Die Anlage
Auf der insgesamt ca. 25 Meter langen und 2 m breiten H0-Anlage wird die Moselstrecke bei Pünderich sowie die Nebenbahn nach Traben-Trarbach dargestellt. In zwei verdeckten Ebenen befinden sich 12gleisige Schattenbahnhöfe mit je 27 Abstellabschnitten. Gefahren wird im 2-Leiter-Gleichstromsystem in konventioneller Art mit einer eigenen Blockstreckensteuerung.
Gleisplanskizze (für detaillierten Plan klicken)
Als Gleise sind RocoLine sowie Tillig Elite auf Korkstreifen verlegt. Im Bahnhof Pünderich sind außerdem Schuhmacherweichen zu finden. Die Weichen werden motorisch angetrieben und verfügen über Rückmeldungen. Gesteuert werden die Weichen zur Zeit mittels Kippschaltern in vier Gleisbildstellpulten, die in Zukunft durch eine Fahrstraßensteuerung ersetzt werden sollen.
Der Unterbau der Anlage besteht aus einer Stahl-/Holzkonstruktion, an der die Trassen befestigt sind. Die Landschaft basiert auf Drahtgitter, das mit Gips überzogen ist. Der Hangviadukt besteht aus einer tragenden Holzkonstruktion, die mit Gipsgußteilen verkleidet ist. Die bisher über 7000 Rebstöcke (von insgesamt ca. 15000) sind aus beflocktem Blumenbindedraht entstanden.
Ein Schienenbus von Bullay nach Traben-Trarbach auf dem Viadukt
Die Fotogalerie zeigt Vergleichsaufnahmen zwischen dem Vorbild und dem Modell.
Moritz Gretzschel hat einige interessante Überlegungen zur mäßstäblichen Umsetzung vom Vorbild auf eine Modellbahnanlage veröffentlicht, die selbst bei dem uns zur Verfügung stehenden Platz zutreffen.
Die Modellstrecken
Das Modell bildet den Abschnitt zwischen dem Prinzenkopftunnel und dem Reilerhalstunnel am Abzweigbahnhof Pünderich nach. Der motivliche Schwerpunkt liegt dabei auf dem Pündericher Hangviadukt, von dessen 92 Bögen ca. 50 dargestellt sind. Daran schließt sich südlich (links) eine Stützmauer sowie eine Straßenbrücke an. Der Bahnhof Pünderich ist im Gleiszustand des Jahres 1929 nachgebaut. Die Hauptstrecke wird unmittelbar nach dem Bahnhof durch den Reilerhalstunnel abgeschlossen.
Portal des Prinzenkopftunnels
An beiden Enden führen die Tunnelstrecken zu einer verdeckt angeordneten Weichenstraße, die entweder einen Kreisverkehr über die Hauptstrecke ermöglicht oder in einen der beiden Schattenbahnhöfe führt. Später soll von dieser Weichenstraße auch in den noch zu bauenden Krefeld Hbf verzweigt werden können.
Infos zur Vorbildstrecke
In Pünderich zweigt die Nebenbahn nach Traben-Trarbach ab. Von dieser Nebenstrecke sind neben dem Endbahnhof als charakteristische Stellen die Felswand bei Reil dargestellt sowie die Ortschaft Kövenig angedeutet. Der Endbahnhof Traben-Trarbach wird im Zustand der 60er-Jahre nachgebildet, wobei allerdings einige Nebengleise aufgrund von Platzproblemen entfallen mußten.
Bahnhof Traben-Trarbach im Rohbau
Die Nebenstrecke befindet sich zur Zeit im Rohbau.
Infos zur Vorbildstrecke
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